Archiv | 17:42

Die Schuldfrage

10 Sept

Beginnen wir mit der Schuldfrage, die einem fast sicher von anderen, manchmal auch von sich selbst, gestellt wird aber ebenso dämlich wie sinnlos ist.

Ich gebe zu, ganz kurz, aber wirklich nur wenige Sekunden lang habe ich mir die Frage selbst gestellt: Warum ich, und hätte das verhindert werden können?

Im selben Augenblick war mir glasklar, dass diese Fragen sinnlos sind, weil es 1. keine Antwort darauf gibt und mir 2. eine Antwort zu nichts mehr nütze wäre. Deshalb stelle ich diese Fragen weder mir selbst noch anderen Betroffenen, und sollte ich sie, vielleicht auch nur durch die Blume, jemals trotzdem jemandem stellen, bitte ich um leichte Schläge auf den Hinterkopf, um mein Gedächtnis aufzufrischen. Weiterlesen

Und weiter …

10 Sept

Aufschneiderei …

Die OP-Planung sah vor, dass der Lappen mit dem diagnostizierten Knoten vollständig, der andere bis auf einen kleinen Rest zu entfernen sei, sofern sich intraoperativ kein Hinweis auf Bösartigkeit ergeben sollte. Im Falle eines solchen Hinweises war die radikale Entfernung sowie die Resektion der benachbarten Lymphknoten vorgesehen. Die dienstags stattfindende OP verlief planmäßig offenbar ohne Hinweis auf Malignität und ich sollte nach Mitteilung am Freitagmorgen am nächsten (Samstag-) Morgen entlassen werden, da der Heilungsverlauf planmäßig ohne weitere Komplikationen war. Das wäre mir auch sehr recht gewesen, da zu der Zeit, Mitte Juli 2009 einige sehr heiße Tage waren, und der Aufenthalt unangenehm zu werden begann. Weiterlesen

Von Anfang an

10 Sept

DrKall hatte einen dicken Hals…

… schon als Teenie, Pubertätskropf nannte man das und hat sich nicht viel dabei gedacht.

Meine 13 jahre ältere Halbschwester hatte auch einen dicken Hals gehabt, so dick, dass es ihr die Luft abgedrückt hat und sie irgendwann im Teenageralter den größten Teil ihrer Schilddrüse einbüßte, was danach aber weitgehend folgenlos blieb. Weiterlesen