Archiv | Juli, 2011

Gockel+ und Facebook

29 Jul

Im Moment gibt es einen Riesenhype um Google+.

Die Meisten finden es sooo viel besser als FB und diejenigen, die noch nicht auf G+ sind, werden gern mal als Prolls zumindest aber doch als ein wenig rückständig abqualifiziert, genauso wie diejenigen, die noch bei WKW waren, als man eigentlich bei Facebook sein musste, um dazu zu gehören.  Da wird sogar von Idioten geredet und andere Kraftausdrücke tauchen auf. Da würde ich doch gern ein wenig zur Mäßigung aufrufen, damit das nicht auf die Schimpfenden selbst zurückfallen möge.

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4:0

28 Jul

So, das muss ich nicht vor der Öffentlickeit schützen 😉

Heut morgen habe ich endlich den Befund bekommen. Dass es klinisch keinen Anlass zur Sorge gab war ja bereits klar. Nun hab ich auch die Blutwerte. Tumormarker nach wie vor nicht nachweisbar. TSH ist wie gewünscht supprimiert, für meine Begriffe ziemlich streng. Wir hatten über eine evtl. leichte Lockerung gesprochen, im Befund ist leider davon keine Rede, vielleicht frage ich nochmal nach, wär mir schon recht gewesen.

Die meisten anderen Werte sind ebenfalls ungefähr da wo sie sein sollen, auch die gelegentlich sonst mal leicht erhöhten oder grenzwertigen Leberwerte. Nur die Leukozyten sind leicht erhöht, was aber bei mir schon seit Jahren so ist.

Der VitD Mangel besteht weiterhin => Dosiserhöhung.
Parathormon ist bei normalem Ca und Phosphat ebenfalls leicht erhöht, was auf einen sekundären Hyperparathyreodismus in Folge VitD-Mangels hindeuten könnte. Wie man das im Zusammenhang mit den Nierensteinen zu deuten hätte, müsste ich wohl mal einen Nephrologen fragen.

Persönliches

27 Jul

Dieser Blog gehört nicht zu den vielkommentierten, was auch so ok ist.  Ein gewisser Trend ist erkennbar, dass wenn überhaupt vornehmlich Beiträge kommentiert werden, in denen es eher um Persönliches geht. Klar, da hat der oder die Einzelne eher mal eigene Erfahrungen/Meinungen/Ratschläge.

Solche Kommentare sind für mich manchmal hilfreich, da sie einem gelegentlich eine andere Perspektive aufzeigen, die man selbst vielleicht so noch nicht gefunden hat.

Allerdings können solche Beiträge, wenn sie vollkommen öffentlich zugänglich sind, natürlich nur eher allgemeiner Art sein, sehr persönliche Dinge müssen da außen vor bleiben. Bisher war eigentlich nichts dabei, was ich nicht mehr oder weniger jedem, zumindest auf Nachfrage, auch so erzählen würde.

Da mich aber bei manchen persönlicheren Dingen auch ein Blick von außen interessieren würde und auch das schriftliche Niederlegen an sich schon dazu beitragen würde, das ein oder andere für mich selbst zu sortieren, werde ich vielleicht auch den ein oder anderen Beitrag mit Themen schreiben, die sich näher am „Eingemachten“ bewegen. Diese Beiträge möchte ich nicht vollkommen öffentlich machen.

An anderer Stelle habe ich die Praxis passwortgeschützter Beiträge gesehen und finde das vernünftig. Wenn es demnächst solche Beiträge hier geben wird, werde ich ein Passwort (dass dann vermutlich auch für weitere geschützte Beiträge gelten wird, zumindest so lange, wie kein Missbrauch getrieben wird) an diejenigen verschicken, von denen ichdavon ausgehe, dass sie vielleicht ein Interesse haben könnten und verschwiegen genug sind, Zugang und Inhalte nicht weiterzugeben. Bei Interesse bitte ich dann um eine entsprechende Mail.

Wenn ich hungrig bin, esse ich, und wenn ich müde bin, schlafe ich

26 Jul

Dreams hat mich dran erinnert, dass ich ja Zen-Gechichten mag, und eine ganz besonders, die zeigt wie einfach und wie schwierig es ist.

Ein Zen-Mönch fragt Pai-chang: »Meister, was ist deine Art zu leben – was ist das Geheimnis deines Zen?«
Der Meister sagt: »Wenn ich hungrig bin, esse ich, und wenn ich müde bin,  schlafe ich.«
»Ja«, sagt der Mönch, »das ist ja alles ganz schön und gut, aber das tun wir doch alle. Was ist denn da so Besonderes dran?«
»Nun«, sagt der Meister, »wenn ihr esst, dann habt ihr dabei tausend Gedanken und seid im Da und Dort, und wenn ihr schlaft, habt ihr in euren Träumen viele Ängste und Wünsche.
Doch wenn ich esse, esse ich und sonst nichts.
Und wenn ich schlafe, schlafe ich und sonst nichts.
Das ist das Geheimnis meines Zen.«

Manchmal passiert es.
Du arbeitest und merkst nicht mehr, dass Du arbeitest.
Du denkst nicht an das, was Du tust, und bist doch hochkonzentriert.
Du denkst nicht darüber nach, ob Du alles richtig machst, und machst doch nichts falsch.
Du weißt nicht, wie weit Du gekommen bist, aber alles ist rechtzeitig fertig.

Wenn man merkt, dass es passiert ist, ist es schon vorbei.
Aber man weiß es hinterher, und dass es etwas gutes war.
Man kann es nicht erzwingen, man kann es nur zulassen.
Am besten tut man einfach seine Arbeit.

Manche nennen das „Flow“
Manche nennen es Achtsamkeit
Und es ist auch Zen.

Tierisch gut leben …

20 Jul

… und sterben.

Ein interessanter Ansatz und ein Diskussionsbeitrag zum Thema Leben und Sterben von Nutztieren. Wenn wir Fleisch von Tieren essen wollen, müssen wir uns darüber Gedanken machen, wie diese Tiere vorher leben sollen, und auch wie sie sterben sollen.

Wie weit dieser spezielle Ansatz tatsächlich allgemein realisierbar ist, sei zunächst mal dahingestellt. Vielleicht ist es aber möglich sich schon mal ein Stück weit auf den Weg zu machen.

Ich esse gerne Fleisch und Wurst, und dazu gehört, dass Tiere dafür sterben müssen. Als Kind habe ich etlichen Hausschlachtungen bei uns beigewohnt. Als Student habe ich das Sterben im Schlachthaus kennen gelernt. Vielleicht zu selten mache ich mir gelegentlich doch bewusst auf welche Art und Weise die Tiere, die ich esse, geschlachtet wurden. In meiner Kinderzeit war es so ähnlich wie im Trailer unten, und das war ganz anders und besser als im Schlachthaus. Vielleicht gibt es Möglichkeiten, sich wieder ein wenig in diese Richtung zu bewegen.

2 Jahre

17 Jul

ist es morgen am 18.7. her, dass in einer 2. OP die chirurgische Behandlung des Karzinoms abgeschlossen wurde. Dass sehe ich so ein wenig als den Jahrestag des Wechsels von „vorher“ zu „nachher“ an. Da ich vermutlich heute mehr Zeit dazu habe als morgen, nehme ich das zum Anlass, ein kleines Résumé zu ziehen.

Vor 11 Tagen hatte ich meine letzte Nachsorgeuntersuchung, die klinisch unauffällig war. Schlechte Nachrichten bzgl. der Blutwerte/des Tumormarkers habe ich bisher auch noch nicht erhalten, und ich gehe daher davon aus, dass auch in dieser Beziehung im Wesentlichen alles im Lot ist, obwohl es mit lieber wäre, den Befund schon in den Händen zu haben, aber dass dauert Erfahrungsgemäß schon mal 3 Wochen. Ich denke also, es herrscht vermutlich Ruhe an der Tumorfront.

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Supper Clubs

15 Jul

bei Stevan Paul gefunden.

Supper Clubs, ein neuer Trend in GB. Vielleicht sollte ich ja mal …

Ich krieg das Video nicht hier rein, deshalb auf der Seite von Stevan Paul ansehen 😉

Meine zweite Langspielplatte

13 Jul

so hießen die schwarzen Scheiben damals. Ich werde jetzt nicht anfangen, alle meine Alben in der Reihenfolge des Erwerbs vorzustellen, ich könnte die Reihenfolge kaum nachvollziehen. Aber einige sind mir trotzdem wichtig, bzw. ich hänge dran, auch wenn ich sie sehr selten höre.

Pendulum von CCR ist die zweite LP, die ich je käuflich erworben habe.

„It’s Just a Thought“ eignete sich auch für Feten mit eher gedämpften Licht 😉

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Selbst ist der Mann …

12 Jul

in meinem Falle, in anderen natürlich auch die Frau.

Ich meine die Selbsthilfe, die Teil meines Lebens geworden ist und Teil meiner Selbsttherapie.

Meine eigene Erfahrung in vielen Gesprächen und andersweitigen Kontakten hat mir gezeigt, dass eine Krebsdiagnose, egal wie gut die Prognose ist, praktisch immer einen gewaltigen Schock und einen schweren Einschnitt in das bisherige Leben eines Patienten bedeutet. Da hilft auch der (in meinen Augen wenig angebrachte) Spruch, vorwiegend von Chirurgenseite, „Also wenn ich mir einen Tumor aussuchen dürfte, dann Ihren“ ganz und gar nicht. Im Einzelfall macht der Spruch die Situation eher schlimmer, denn er sagt ja nicht anderes als: „Ich hab Dir zwar grad mitgeteilt, dass Du eine potentiell lebensbedrohliche Erkrankung hast, vor der alle Welt panische Angst hat, und die für Dich mit Deinem bisherigen Wissen vielleicht den Alptraum schlechthin bedeutet hat, aber stell Dich mal nicht so an, die Statistik spricht für Dich“.

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Ein Glück, …

8 Jul

dass die Chirurgen nicht daneben geschnitten haben 😉

An anderer Stelle hab ich grad mal nach Promis/Künstlern gesucht, die an Schilddrüsenkrebs erkrankt sind oder ihn überstanden haben und bin dabei unter anderen (z.B. Rod Stewart) auf Gabby Young gestoßen.

Das dortige Hörbeispiel fand ich recht hörenswert:

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