Archive | Oktober, 2011

Irgendwofür muss sie ja gut sein …

26 Okt

die Tatsache, dass man nicht mehr 20 ist.

Nachdem ich in den letzten Wochen immer wieder schmerzlich (zum Teil im Wortsinne) einsehen musste, dass mit meinem Geburtsjahr 1956 gewisse körperliche Auswirkungen verbunden sind, die das Körpergefühl sich deutlich von dem mit 20 unterscheiden lässt, fand ich beim Grautier einen Link, der mich dann doch etwas mit der Vergreisung versöhnte: Privileg: Alt.

Ich sollte es mal probieren 😉

Auch auf diesem Weg

24 Okt

versuche ich es nochmal.

Ich bitte um Stimmen bei der Aktion Du und Dein Verein der IngDiBa.

Wie der ein oder andere wissen wird, bin ich als Mitgliederbeirat bei Ohne Schilddrüse leben e.V. engagiert, einem Verein, der sich um die Belange von Menschen kümmert, die ohne Schilddrüse, insbesondere nach einer Schilddrüsenkrebserkrankung, leben müssen. Der Verein hat zur Zeit 300 Mitglieder betreibt ein Forum mit über 3900 Mitgliedern, vorwiegend SD-Krebspatienten, wo Betroffene Rat und Unterstützung finden.  Darüberhinaus bieten wir eine fundierte FAQ rund um das Thema an und engagieren uns in gesundheitspolitischen Fragen z.B. über die Mitarbeit im gemeinsamen Bundesausschuss und in diversen weiteren Projekten.

Der Verein finanziert sich durch Zuschüsse der Deutschen Krebshilfe, der Krankenkassen, der Rentenversicherung sowie durch Mitgliedsbeiträge und Spenden. Der Verein verzichtet auf Mittel von Pharmafirmen. Leider war das Spendenaufkommen im laufenden Jahr stark rückläufig, wohl auch eine Folge der wirtschaftlichen Lage vieler Menschen.

Nun betreibt die Ing DiBa eine Aktion, bei der 1000 Vereine je 1000 EUR erhalten, und zwar diejenigen, die am meisten Unterstützung durch ihre Mitglieder/Freunde/Fans erhalten. Zur Abstimmung ist eine (oder mehrere) gültige E-Mail Adresse(n) notwending, weitere Daten werden nicht erhoben und diese Daten werden ausschließlich für die Abwicklung des Votings verwendet. Pro Mail-Adresse sind maximal 3 Stimmen möglich.

Auch unser Verein hat sich beworben und bereits eine stattliche Anzahl von Stimmen erhalten, die allerdings noch lange nicht ausreicht, um unter die ersten 1000 zu kommen. Deshalb auch auf diesem Weg noch ein Versuch, Stimmen zu gewinnen, und meine Bitte: Wer die Ziele des Vereins unterstützungswürdig findet und keinen anderen Verein hat, dem er lieber seine Stimme geben möchte, möge bitte seine Stimme(n) hier für uns abgeben. Die 1000 EUR würden das in diesem Jahr niedrige Spendenaufkommen etwas erträglicher machen.

Endspurt

21 Okt

Am 26. soll Einzug sein.
Bis auf einen Raum, sind Boden und Wände fertig. Heizung finktioniert, Ölauffangwanne ist saniert, Öltank ist gefüllt, Schornsteinkrone saniert, Wasser und Strom gibt’s schon länger. Der Urwald ist zu 75% gerodet.

Noch zu erledigen: Einen Fußboden legen, Wandverkleidung fertig lackieren, Wand streichen, Duschköpfe auswechseln ganz viele Kisten packen, Möbel zerlegen. Heizung vom Berzirksschornsteinfegermeister (ja, so heißt der wirklich) abnehmen lassen. Und hoffen, das der Fensterbauer noch vor dem Umzug kommt. Mittendrin Dachflächenfenster eingebaut zu kriegen, wäre nicht so toll.

Aua Knie

16 Okt

Bah, ich bin sowas nicht mehr gewöhnt.

Im Studium während der Semesterferien habe ich öfter mit einem Innenausbauer zusammen Fußböden verlegt, vor ca. 30 Jahren. Da haben zwar nach den ersten Tagen auch die Knie wehgetan, aber damals nach jeweils 8-12 Stunden.

Jetzt hab ich grad mal ca. 20qm Laminat verlegt und habe das Gefühl, meine Patellasehnen und Schienbeinköpfe sind auf die heiße Herdplatte gekommen. Und es sind noch mindestens 40qm übrig. Ich werde alt. Das der Hintern sprich Musculus gluteus maximus am Erheben aus dem Knien beteiligt ist, wird mir grad schmerzlich am dortigen Muskelkater bewusst. Vermtulich hat das auch damit zu tun, dass ich damals so ca. 25 Kilo leichter war.

Puh, noch 10 Tage bis zum Umzug und die Fußböden sind noch nicht fertig und ein Zimmer ist noch zu streichen. Der Fensterbauer war auch noch nicht da und die Heizung ist auch noch nicht abgenommen. Es wird langsam eng …

Hoffentlich gießt es Mittwoch nicht zu sehr, damit die Kaminkrone saniert werden kann, sonst müssen wir am Ende ohne Heizung einziehen.

Und eigentlich sollte ich nebenbei noch Geld verdienen.

Etwas Gutes hat das Ganze wenigstens: Ich bin grad dabei die 100 Kilo-Marke zu knacken, 12 Kilo in 9 Monaten 😉

Musculus glut(a)eus maximus

Mitternacht …

13 Okt

… in Paris. Eben gesehen, oder besser „Midnight in Paris“. Nach einer langen persönlichen Woody Allen-Pause wieder einmal einen Film von ihm gesehen. Und er hat mir gefallen, gelegentlich etwas neurotisch, wie immer, aber sehr unterhaltsam und dabei doch auch etwas nachdenklich.

Meine Pause von Woody Allen begann nach dem Stadtneurotiker, nachdem ich nur noch A Midsummer Night’s Sex-Comedy gesehen hatte und fast alle seine Filme ab den 80ern ausgelassen hatte, weil sie mir in den Vorschauen und Inhaltsangaben zu neurotisch schienen und ich glaubte, dass mich das nerven würde. Alle seine Filme vor dem Stadneurotiker hatte ich hingegen gesehen. Vielleicht werde ich mir nun doch noch den ein oder anderen anschauen, wenn sie in einem Programmkino mal wieder gespielt werden.

„Midnight in Paris“ kann ich jedenfalls uneingeschränkt empfehlen 😉

Geschützt: Recht auf Nichtwissen – Pflicht zum Nichtwissen?

10 Okt

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Ich mag sie eigentlich alle …

7 Okt

… die Weisheiten der Zen Meister, auch wenn viele sich nicht sofort erschließen und etliche rational überhaupt nicht verstehbar sind, was ja auch beabsichtigt ist.

An diesem hier lässt sich jedoch wenig rätseln:

Die Sache von Leben und Tod ist gewaltig
und die Vergänglichkeit packt schnell zu.
Wie kann man sich da noch mit Unwesentlichem aufhalten?

 Yung-chia

Es war einmal

1 Okt

ein junger Biologiestudent,  Mitte der 70er, der ständig bei irgendwelchen Verkehrskontrollen in der Nähe des Bonner Regierungsviertels angehalten wurde.

Ich poste das mal hier, weil ich das Foto grad vorgestern woanders hochgeladen hab und ungeahnte Reaktionen erhalten hab. Und außerdem hab ich grad bei Jenneke über lange Haare gelesen, natürlich in einem ganz anderen Zusammenhang.

Aber die Haare haben mir damals sehr viel bedeutet. Auch heute habe ich hin und wieder lage Haare, nicht ganz so lang wie damals. Richtig lang waren sie zuletzt zu Beginn meiner Reha, ich hatte sie ein Jahr lang seit der Radiojodtherapie, die die letzten Schilddrüsen- und Tumorzellen vernichten sollte, wachsen lassen. Dort auf Föhr habe ich mich dann von ihnen getrennt, wie ich mich auch endgültig von dem kleinen schmetterlingsförmigen Organ in meinem Hals verabschiedet habe, das ich schon über ein Jahr garnicht mehr besaß, und das vorher meinen Kreislauf, meinen Hunger, meine Müdigkeit, meine Stimmung und manches andere maßgeblich mit beeinflusst und reguliert hatte. Ich komme jetzt ohne es aus und hab den Schmetterling dort in Stein gemeißelt, mit nach Hause genommen und ins Regal gestellt.

Die Geschichte mit den Haaren und der Reha hatte ich schon länger im Kopf. Ich bin mir nicht sicher, ob es was zu bedeuten hat oder Zufall war. Letzteres glaube ich eigentlich nicht.

Was das alles mit meinen alten langen Haaren zu tun hat, weiß ich nicht, es fiel mir grad so ein, angeregt durch Jenneke, Danke dafür.  Hier nun in voller Pracht jung und, ähm schön(?).

Führerscheinbild aus den 70ern