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Kampf? Sieg? Niederlage?

1 Mär

Gedanken zum Umgang mit Krebs in den Medien

von Hilde Schulte, Ehrenvorsitzende der „Frauenselbsthilfe nach Krebs“

„X hat den Krebs besiegt“ – „Y hat den Kampf gegen den Krebs verloren“: Schlagzeilen wie diese erregen die Aufmerksamkeit der Leser. Journalistisch gut, reißerisch aufgemacht, eine geschickte Vorgehensweise – aber ich mag Schlagzeilen dieser Art nicht. Schließlich lesen auch Krebspatienten wie ich diese Überschriften. Krebspatienten, die frisch erkrankt sind und noch unter dem Schock der Diagnose stehen, die sich gerade einer notwendigen Therapie mit belastenden Nebenwirkungen unterziehen, deren Krankheit bereits fortgeschritten ist oder die sich in palliativmedizinischer Behandlung befinden. Sie alle nehmen diese Schlagwörter und Artikel besonders stark wahr, weil sie betroffen sind.

Ich hatte ganz am Anfang selbst dieses Thema mal aufgegriffen, und es war damals  auch ein Anlass für mich, mit dem Bloggen zu beginnen. Dort wird auch die Schuldfrage angesprochen, auch damit hatte ich mich beschäftigt, und es ist eine gute Gelegenheit, die beiden Posts wieder in Erinnerung zu rufen, da diese Themen mir ein Anliegen sind.

Hier der ganze Artikel, den ich vollständig unterschreiben kann.

Update: Link gefixt