Bei meiner Arbeit an der Gretchenfrage

3 Mrz

fiel mir dieser Spruch des weisen Herrn Lichtenberg wieder in die Hände.

Die Wahrheit finden wollen, ist Verdienst, wenn man auch auf dem Wege irrt.

Das beruhigt mich kollosal, dass ich mich der Irrtümer nicht schämen muss 😉

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3 Antworten to “Bei meiner Arbeit an der Gretchenfrage”

  1. imyohorengekyo 3. März 2012 um 23:22 #

    Beim Nachschlagen (ich wusste gar nicht wer das ist) fiel mir auf, dass Georg Christoph Lichtenberg wohl auch ein exzellentes Beispiel dafür ist, ein erfülltes und spannendes Leben führen zu können, wenn der Körper nicht so mitmacht und funktioniert, wie man will. Er hat sich von seinen Krankheiten nicht einschüchtern lassen.

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    • Karl 3. März 2012 um 23:48 #

      Lichtenberg ist nicht nur ein Sohn meines derzeitigen Wohnorts sondern auch einer meiner erklärten Lieblingssprücheklopfer und ein begnadeter Aphoristiker.

      Er war in der Tat ein gebrechlicher Mensch, der seine Beschwerden auch mit Humor zu nehmen verstand und sich sicher nicht von ihnen einschüchtern bzw. beherrschen ließ. Nichts desto trotz hat er doch bisweilen auch sehr darunter gelitten, was er auch zum Ausdruck gebracht hat.

      Ich denke darin liegt auch der entscheidende Unterschied: Man kann Krankheit verdrängen, den schönen Schein wahren, so tun, als beträfe sie einen nicht und dann doch irgendwann daran zerbrechen. Man kann aber auch die Beschwerden benennen, zugeben, dass man darunter leidet, aber trotzdem dafür sorgen, dass sie das Leben nicht beherrschen sondern einfach nur akzeptierter Teil des Lebens sind.

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