Musik

17 Jun

hatte ich schon lang nicht mehr, wie ich gerade bemerkt habe.

Es haben sich aber ein paar neue Interessen ergeben, d.h. eigentlich sind es nur wiedergefundene alte, die ich lange nicht verfolgt habe.

Und heute fang ich mal der Reihe nach mit dem, was mir zuerst aufgefallen ist. Zu meiner Schulzeit und eine Weile danach hab ich mir einige Alben von „Liedermachern“ angeschafft und noch mehr Musik von ihnen gehört. Recht unterschiedliche zum Teil lustige, wie Schobert und Black, Ulrich Roski, Fredl Fesel. Kritische wie Degenhardt, Wader ect. Eher „poetische“ wie Mey und etliche andere, sowie etliche, die in keine Schubladen gesteckt werden sollten, auch nichtdeutschsprachige.

Zwischendurch haben sich andere Schwerpunkte ergeben, Folk, der ja der Singer/Songwritersezene durchaus benachbart ist, Ausflüge in die verschiedensten Stilrichtungen des Jazz, Rock aller couleur natürlich, mehr oder weniger experimentelles (zumindest damals) wie Jarre, Tangerine Dream, Kraftwerk ect.

Und vor kurzem bin ich dann auf „Ein achtel Lobeerblatt“ gestoßen und habe bemerkt, dass die Liedermacherszene durchaus noch sehr lebendig ist, die Liedermacherweihnachtslieder habe ich a bereits mal vorgestellt.  Die regelmäßigen Herbstgewitter -Sendungen höre ich gern und auch mal öfter an. Neuerdings gibt es auch auf laut.fm einen eigenen Kanal mit einem immer weiter ausgebauten Programm rund um die Uhr, das ich hin und wieder gern mal mithöre, wenn ich nicht grad hochkonzetriert am PC sitzen muss. Ich poste da gar keine bestimmten Stücke, am besten einfach immer mal reinhören, es gibt immer wieder Abwechslung.

Dann wäre da noch „Das Keltische“, was ich für mich wiederentdecke. Letzteres stimmt nicht so ganz, denn es war nie ganz verbuddelt, jedenfalls nicht so tief wie die Liedermacher. Dass ich zur im weitesten Sinne keltisch inspirierten Musik und zu Irland eine besondere Beziehung habe, ist in diesem Blog ja an mehr als einer Stelle dokumentiert. Angefangen hat alles und damit meine Folkgeschichte überhaupt mit meinen ersten live-Konzert, den Dubliners in Göttingen. Im Sommer 75 war ich dann in Irland und habe neben einer LP einer eher dublinersähnlichen unter anderem Sauf- und Rauflieder spielenden Gruppe (Blacksmiths) Musik von Sean Ó Riada und dem genialen Dudelsackspieler  Leo Rowsome mitgebracht. Dass ich fasziniert von dem irischen Harfinisten und Komponisten Ó Carolan bin, hab ich auch schon dokumentiert, weshalb er auch im Adventskalender vorkam.

Neu ist, dass ich mich hin und wieder auf die Suche nach mir bis dato noch nicht bekannten Interpreten begebe. Solche haben sich auch schon als Ergebnis von „Schlachten“ auf Facebook gefunden, wodurch ich auf für mich faszinierende Leute und Stücke aufmerksam wurde. Ein davon ist Savage Minstrel. Aufmerksam gemacht wurde ich auf ihn durch diese ziemlich „versaute“ Limericksammlung, die ich nicht vorenthalten will:

Er kann natürlich auch andere traditionelle Songs, und ich finde ihn einfach einen netten Kerl, der immer für Unterhaltung gut ist.

Eine ganz andere Qualität hat Liam Ó Maonlaí, auf den ich gestern Abend aufmerksam wurde. Er singt einerseits sehr traditionell wie in diesem Stück:

oder auch ohne Begleitung

Andererseits ist er aber auch wieder sehr modern, ohne diesen Gesangsstil aufzugeben.

Vermutlich werde ich noch öfter Mal in diese Richtung stochern ….

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