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Ich komme nicht weiter

9 Aug

Seit fast zwei Wochen hängt ein Beitrag fest, der mir eigentlich wichtig wäre, über ein Koan. Weil er auch irgendwie mit Meister Eckhart zu tun hat. Er geht mir im Kopf herum, und ich hatte schon viele Sätze dazu in demselben. Aber wie das bei Koans so ist, trifft keiner wirklich und doch wieder alle. So sind sie, die Koans, und eben auch wieder nicht. Sie sollen ja schließlich die Ratio an ihre Grenzen und darüberhinaus bringen.

Und aufraffen kann ich mich sowieso nicht. Nebenbei müsste ich mich eigentlich zu vielen Sachen aufraffen, die unerledigt sind.

Ein Oratorium wollte ich auch hören. Am Stück, so wie es eigentlich vorgesehen wäre, und nicht nur hier und da hereingehört, ahnend, wieviel darinnen steckt, aber es nicht vollumfänglich wahrgenommen habend.
Und neue alte friesische Lieder von der liebgewonnenen Insel, die ich doch  nur einmal besucht habe, wollte ich hören, die auch auf glückliche Weise zu mir gekommen sind, dass es wohl auch irgendwie bedeutsam sein muss. Mich dafür bedanken sollte ich noch.

Und am Ende des Monats will ich Vorträge hören und Workshops besuchen. Und zwei Wochen später selbst einen Vortrag halten. Alles Dinge, die mir wichtig sind. Ich habe mit mit gerungen, ob sie wichtig genug sind, dass ich sie mir alle auflade, in einer Woche liegen ja auch noch ein paar Tage Radiojod vor mir. Aber ich möchte das so gern alles, also wird es wohl irgendwie machbar sein müssen.

Das Chaos auf den Tischen ist schrecklich. Die Arbeit wird durch viele kleine Aufträge unübersichtlich.

Ich muss mich sortieren und ich muss mich organisieren, zu letzterem habe ich bekanntermaßen wenig Talent.

Manchmal hilft es das aufzuschreiben, was ich hiermit getan habe.