Grad alles ziemlich stressig

14 Apr

Arbeit kommt entweder tröpfelweise oder per Sturmflut. Leider muss ich Aufträge die im Moment gut reinkommen vorfinanzieren und warte dann doch meist eine ganze Weile auf mein Geld. Noch dazu hab ich eine ziemlich teure Druckerreparatur noch nicht verdaut, die sich aber nicht mehr aufschieben ließ, weil ich sonst Aufträge und Kundschaft verloren hätte. Es ist also mal wieder gnadenlos eng, eigentlich schon fast ein Dauerzustand. Das stresst schon zusammen mit der ein oder anderen auch nicht völlig geklärten Situation in mehrerer Hinsicht.

Der alten Katzendame geht es seit zweieinhalb Wochen auch nicht gut, Tierärzte kosten viel Geld. Ob es letztlich nutzen wird, ist fraglich. Sie ist mit 17 auch schon in einem ziemlich reifen Alter und mir ist klar, dass sie uns irgendwann verlassen wird. Aber natürlich möchte man das nicht so gern. Den richtigen Zeitpunkt gibt es ja nie.

Das alles zerrt an den sowieso ziemlich angespannten Nerven, die auch nicht mehr so gut sind, wie sie mal waren. In solchen Zeiten spüre ich dann schon, dass ich eigentlich in einer therapeutisch gewollten Schilddrüsenüberfunktion bin, ich bin schon dünnhäutiger. Dann machen sich auch andere Dinge eher mal bemerkbar. Die Füße kribbeln und brennen in Ruhe durch die Neuropathie, gelegentliche Beklemmungen um den Brustkorb werden spürbarer, Palpitationen merke ich verstärkt, mir ist heiß.

Ich müsste den Kopf frei bekommen, was umso schwieriger zu bewerkstelligen ist, je nötiger es wäre.

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3 Antworten to “Grad alles ziemlich stressig”

  1. Trippmadam 15. April 2015 um 05:36 #

    Oh je. Ich drücke die Daumen, dass sich die „Situationen“ klären und die Gesundheit standhält. Herzliche Grüße aus der Ferne.

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  2. Tante Jay 16. April 2015 um 15:09 #

    Drück dich. Und hoffentlich wirds bald ein wenig besser.

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    • Karl 16. April 2015 um 19:21 #

      Danke, wird schon langsam. Die katz berappelt sich tageweise und beim Rest klärt sich das ein oder andere langsam.

      Ich bin zwar einerseits dünnhäutiger geworden, es dauert aber andererseits inzwischen weniger lang, bis ich wieder Land sehe, und meinen Kopf etwas geordneter bekomme, wenn es auch nicht immer in einen Zustand der vollkommenen Zufriedenheit mündet. Ich kann Verbesserungen inzwischen besser wahrnehmen und finde öfter Vertrauen darein, dass sich die meisten Dinge am Ende dich noch zum Positiven wenden oder zumindest nicht in der ausgemalten worst case Katastrophe landen. Das zumindest ist etwas, was ich aus einer langen Therapie in zuletzt immer größeren Abständen (ich sehe es mehr als eine Art Coaching) mitgenommen habe. Zwei Sitzungen sind es noch, und ich denke, es hat sich gelohnt. Ich werde nicht zögern, wieder eine zu beantragen, wenn ich es für nötig halten sollte.

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