Christof Stählin: Seine Lieder. Wegbegleiter erinnern sich… / „Die Netze“

19 Sep

Hier würde ich empfehlen zuerst ein oder zweimal sehr genau zuzuhören und dann erst den Text zu lesen.

Ein Achtel Lorbeerblatt

staehlin_stillermann

Christof Stählin – Die Netze
vom Album: Stiller Mann, 2005

Der Liedkünstler Stählin hat seit 2003 hin und wieder auch als Slampoet gewirkt, zum Erstaunen und zur Freude des Slampublikums. Was er der noch suchenden Spoken-Word-Bewegung mitgeben konnte, war handwerkliches Qualitätsbewusstsein und Hingabe an den poetischen Gegenstand.

Er hat den Text „Die Netze“ zunächst als Slamtext aufgeführt und erst in einem zweiten Schritt mit einer Basslinie seiner Vihuela unterlegt, zu einem Lied gemacht. Der Sprechtext „Die Netze“ führt die Hörer mitten hinein in das Kernanliegen Christof Stählins: das Nichts durch Kunst zu überwinden und der Welt mit künstlerischen Mitteln liebend beizukommen:

1 Der Poet schafft etwas aus dem Nichts. Wo vorher nichts war, keine Idee, kein Ton, kein Gedanke, kein Wort, kein Laut, da stellt er etwas hin.

2 „Knoten, Fäden und Nichts“, könnte man übersetzen mit „Bildpunkte, Verknüpfungen und Aussparungen“.

3 Christof Stählin selbst hat das Netze-Knüpfen meisterhaft verstanden:…

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Eine Antwort to “Christof Stählin: Seine Lieder. Wegbegleiter erinnern sich… / „Die Netze“”

  1. Beat Company 19. September 2015 um 15:32 #

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