Archiv | 22:10

Selbstoptimierung wie weit kann ich das mitgehen?

25 Mrz

Für den Weltkrebstag kommt der Post viel zu spät, weil ich auch sehr lange mit ihm schwanger gegangen bin, der war aber einer von mehreren Anlässen ihn zu schreiben. Ein anderer war eine Fortbildung integrative Onkologie mit dem Generalthema Prävention/Survivorship, an der ich kürzlich teilgenommen habe, und bei der das Thema im Titel eine sich überall ein wenig durchziehende Rolle spielte und auch explizit Thema eines Vortrages war. Außerdem habe ich auch hier früher schon einen Teilaspekt aufgegriffen, bereits in einem der ersten Posts. Letztlich bin ich mit dem Beitrag nicht wirklich ganz im reinen, aber irgendwann muss er mal veröffentlicht werden, sonst wird das nichts mehr, und die bis hierher investierte Zeit war vergebens.

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Amelie, ein Film voller Walzer

25 Mrz

Der Soundtrack dieses wunderbaren Films enthält nicht nur Walzer aber doch etliche. Hier und heute nicht den Valse d’Amelie sondern ein anderer, der Walzer der Uhren.

Besserwisser

25 Mrz

Seit Wochen meinte ich eigentlich, was dazu schreiben zu sollen. Ich hab mich stattdessen auf rechten Facebookseiten rumgetrieben, Seitenhiebe verteilt und die ein oder andere Beleidigung kassiert. Nicht selbst eine eigene Stellungnahme verfasst zu haben war trotzdem irgendwie unbefriedigend. Hier ist eine, die ich Wort für Wort unterschreibe, und ich glaube, man wird es mir nachsehen, wenn ich jetzt nicht auch noch selbst hinterherschiebe, weil das eigentlich fast nur die Wiederholung des Gnaddrigschen Beitrages wäre.

gnaddrig ad libitum

Seit Monaten ist die sogenannte Flüchtlingskrise ein Dauerbrenner in den Medien, in der Politik und natürlich am Stammtisch (bzw. neuerdings auf der Straße, wo man besorgt spazierengeht). Die gut 440.000 Asylbewerber im letzten Jahr (Quelle) bleiben zwar deutlich hinter der mehrfach kolportierten Prognose von einer Million zurück, sind  aber trotzdem eine ganze Menge Volk. Die alle unterzubringen, zu versorgen, die Asylanträge einzeln zu prüfen usw. ist kein Pappenstiel.

Viele Leute gönnen den Leuten das Hiersein nicht, gönnen ihnen Kost und Logis und Taschengeld nicht (als ob von den Meckerern auch nur einer freiwillig in einen mit Stoffbahnen abgetrennten Verschlag in einer mit Hunderten belegten Halle ziehen würde, weils da so schön ist) und zeigen eine so ausgeprägte Mitleidlosigkeit, dass es zum Heulen ist.

Das Recht auf Asyl steht im Grundgesetz und ich sehe nicht, wie man die Leute an der Grenze abweisen kann, ohne das Grundgesetz zu verbiegen…

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