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Ernährung und Krebs

4 Apr

Mal wieder ein Krebsthema allgemeiner Art.

Eben wurde ich durch ein Like darauf hingewiesen, dass ich ja mal einen Beitrag zum Thema Ernährung und Krebs geschrieben hab. Das ist schon eine Weile her und Grundlegendes hat sich bei den Erkenntnissen, die ich damals darstellte, auch wenig getan. Ich habe inzwischen an einer Fortbildung für Ärzte, Ernährungberater und anderes medizinische Personal zum Thema Ernährung und Krebs teilgenommen, an der dankenswerter Weise auch Vertreter von Selbsthilfeorganisationen teilnehmen durften.

Es handelte sich um das Modul „Ernährung“ einer Fortbildungsreihe integrative Onkologie der Arbeitsgemeinschaft Prävention und Integrative Onkologie (PRiO) der Deutschen Krebsgesellschaft im August 2014 in Wiesbaden über zwei Tage.

Dort wurde in Ergänzung zu meinen alten Beitrag auch auf einige weitere Aspekte eingegangen wie die Frage, ob bestimmte Ernährungsformen wie omnivore, vegetarische oder auch vegane Ernährung bei Prävention und/oder Rezidivprohylaxe vorteilhaft sind. Außerdem ging es unter anderem um die Bedeutung von sog. Krebsdiäten, die in letzter Zeit immer wieder zur Prophylaxe und auch zur Behandlung von Krebserkrankungen propagiert werden. Es war eine für mich sehr aufschlussreiche Veranstaltung, bei der ich viel mitgenommen habe. Alle für mich gewonnenen Erkenntnisse hier darzustellen würde den Rahmen völlig sprengen. Ich habe den FAQ des SH-Forums des Verbandes, bei dem ich mitarbeite, eine relativ kurze Zusammenfassung geschrieben, die ich hier verlinken möchte, für den Fall, dass das Thema für den ein oder anderen interessant sein könnte, da ich weiß, dass auch hin und wieder immer noch Krebsbetroffene hier mitlesen.

http://www.sd-krebs.de/phpBB2/ftopic23886.html

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Frühstück mit Geschmack

26 Feb

An sich bin ich eine Eule, d.h. eher Spätinsbettgeher und Spätaufsteher.

Heute war das anders. Ich war zwar erst nach 2 Uhr im Bett bin aber wegen der Katze schon (für meine Verhältnisse und sonntags 😉 ) um kurz nach 7 Uhr aufgestanden. Die Katze weckt meist meine Frau irgendwann zwischen 5 und 7 Uhr, um ihr zu bedeuten, dass sie gern aus dem Fenster schauen möchte und zu diesem Zweck der Schlagladen zu öffnen sei, und meist will sie auch noch sonstige Zuwendung. Wenn sie kontrolliert hat, dass der Sportplatz und der Garten nebenan noch existieren, trollt sie sich normalerweise auf das Bett meiner Frau und schläft dort noch eine Runde.

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Schwein 4

9 Feb

Grad gefunden und noch am nachdenken, ob ich die Idee gut finde, ich glaube schon.

Man kann Wurst und Schinken von einem persönlich vorgestellten Schwein kaufen. Ich finde, es hat irgendwie was mit Achtsamkeit zu tun. Wenn das Tier schon für die eigene Ernährung sterben muss, kann man sich ja ruhig mal mit ihm beschäftigen. Vielleicht ist so das Essen des Fleischs etwas bewusster, und vielleicht überlegt man sich auch, ob es wirklich soviel Fleisch sein muss.

Das ist so ähnlich wie in meiner Kindheit und Jugend. Einmal im Jahr kam das ein Jahr vorher als Ferkel ausgesuchte und vom Bauern gefütterte Schwein vom Bauern persönlich abgeliefert auf unseren Hof, wurde mit einem Bolzenschuss kurz und schmerzlos betäubt und dann geschlachtet. Und die ganzte Familie inklusive mir war dabei. Alle wussten genau, was mit diesem persönlichen Schwein passiert war, bevor es als Wurst auf unseren Tellern landete. Und trotzdem habe ich damals gern die Wurst gegessen und tue das auch heute noch, wenn sie gut ist.

Eine kleine Erkenntnis

11 Jan

hatte ich heute morgen beim Frühstück.

Um bewusstes Tun ohne Ablenkung ging es ja hier einmal.

Es ist nicht notwendig, sich beim Essen meditativ nur und ausschließlich mit dem Essen und nichts als dem Essen zu beschäftigen, um diese Zenweisheit zu leben. Es reicht vollkommen einfach mal bewusst zu frühstücken, ohne sich schon mit dem Tagesgeschäft zu beschäftigen, und wenn man dabei Lust auf eine CD hat, dann ist auch das ok. Eben sitzen bleiben, die Musik und die Marmelade genießen und nicht mit der letzten Tasse Tee in der Hand schon ins Büro schleichen um „eben mal schnell“ vor der eigentlichen Arbeit schon die Mails anzuschauen.

In diesem Sinne hab ich heute gefrühstückt, ich sollte das immer so tun 😉

Tierisch gut leben …

20 Jul

… und sterben.

Ein interessanter Ansatz und ein Diskussionsbeitrag zum Thema Leben und Sterben von Nutztieren. Wenn wir Fleisch von Tieren essen wollen, müssen wir uns darüber Gedanken machen, wie diese Tiere vorher leben sollen, und auch wie sie sterben sollen.

Wie weit dieser spezielle Ansatz tatsächlich allgemein realisierbar ist, sei zunächst mal dahingestellt. Vielleicht ist es aber möglich sich schon mal ein Stück weit auf den Weg zu machen.

Ich esse gerne Fleisch und Wurst, und dazu gehört, dass Tiere dafür sterben müssen. Als Kind habe ich etlichen Hausschlachtungen bei uns beigewohnt. Als Student habe ich das Sterben im Schlachthaus kennen gelernt. Vielleicht zu selten mache ich mir gelegentlich doch bewusst auf welche Art und Weise die Tiere, die ich esse, geschlachtet wurden. In meiner Kinderzeit war es so ähnlich wie im Trailer unten, und das war ganz anders und besser als im Schlachthaus. Vielleicht gibt es Möglichkeiten, sich wieder ein wenig in diese Richtung zu bewegen.

Supper Clubs

15 Jul

bei Stevan Paul gefunden.

Supper Clubs, ein neuer Trend in GB. Vielleicht sollte ich ja mal …

Ich krieg das Video nicht hier rein, deshalb auf der Seite von Stevan Paul ansehen 😉

Wir werfen mehr weg …

15 Dez

… als wir essen.

Bevor wir darüber diskutieren, ob es notwendig ist, genetisch veränderte Agrarorganismen einzusetzen, um die Welternährung zu gewährleisten, wäre es vielleicht sinnvoll, darüber nachzudenken, die Lebensmittel einfach nicht mehr wegzuwerfen.

Mehr als die Hälfte der für den europäischen Markt produzierten Lebensmittel wird nicht verzehrt sondern weggeworfen. Allein, wenn dies gestoppt würde, hätte das die gleiche Auswirkung auf das Klima, wie die Stillegung jedes zweiten Autos.

Gefunden unter anderem bei Wurstsack und tastethewaste.

den Beitrag der ARD in 3 Teilen auf Youtube poste ich trotzdem mal hier separat, er ist wirklich sehenswert.

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Resteverwertung

6 Nov

Noch Hunger bekommen.

Übrig geblieben vom Pizzabacken:

halbe Dose Artischockenböden
halbe Dose geschälte Tomaten
Ein paar schwarze Oliven
3 Champignons

von heut Mittag übrig:

Makkaroni

sonst noch gefunden:

Knoblauchzehe
Handvoll mit Sardellen gefüllte grüne Oliven
paar Kräuter, Pfeffer

alles mehr oder weniger zerkleinert.

Ergebnis kann man ganz gut essen. 😉

Wurstsack

25 Sep

Da wir grad beim Thema waren.  Hendrik Haase, ein Kommunikationsdesigner mit Hang zum Kulinarischen, beschäftigt sich auf seinem Blog mit allerlei kulinarischen Themen, meist rund um regionale und nachhaltige Lebensmittel und deren Genuss.

Dort ist unter anderem seine lesenwerte Diplomarbeit zu finden, die sich mit vielen Aspekten rund um Essen, Trinken, Lebensmittel, Nachhaltigkeit, Qualität etc. beschäftigt (da der Link hier leider nicht funktioniert, der Hinweis: Oben rechts ist die Arbeit zu finden). Freunden des echten Genusses sehr zu empfehlen.

Er hat auch das Portrait der Ahlen Wurscht für den Förderverein Nordhessische Ahle Wurscht geschaffen, der sich um die Erhaltung dieser regionalen Spezialität bemüht.

Ahle Wurscht

25 Sep

… macht man so!

Na gut, die Edelschimmelversion ist jetzt nicht sooo verbreitet, aber das wichtigste ist: Schwere, etwas fettere, langsam gewachsene Landschweine, schlachtwarme Verarbeitung, nicht cuttern sondern grob wolfen und am allerwichtigsten, das ganze Schwein muss rein! Und sie braucht Zeit zum reifen, viel Zeit, und Pflege.

Scheinbar kriegen sie das woanders als in meiner Heimat nicht hin 😉