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Tatze schwindet

9 Jun

Mein Seelenkater und der beste Therapeut, den ich hatte, schwindet langsam und wird uns verlassen.

Es tut so weh!

Und es wirft mich beinahe um.

Das ist so ungerecht. Dieser Kämpfer, der sich nach dem Unfall und der notwendigen schweren und risikoreichen OP wieder ins Leben zurück gekämpft hatte und für 5 Monate wieder der alte geworden war, wird an akuter Leukämie sterben.

Mit fünfeinhalb Monaten noch negativ auf FeLV gestestet muss er sich draußen bei einer anderen Katze, vermutlich bei einem Streit, angesteckt haben, und leider ist ausgerechnet bei ihm die Krankheit auch ausgebrochen und hat ein Lymphom, noch dazu das mit der schlechtesten Prognose, infaust, ausgelöst.

Er wurde ausdrücklich als geimpfter Freigänger vermittelt. Ich wusste nicht, dass FeLV wegen des etwas höheren Impfrisikos nicht zu den Standardimpfungen zählt aber für Freigänger in Umgebungen mit vielen anderen Katzen trotzdem empfehlenswert ist, sonst wäre er auf jeden Fall geimpft worden. Nun ist es zu spät und es gibt keine Hilfe mehr.

Luna, seine Freundin, die uns mit ihm zusammen vermittelt wurde, ist gottseidank noch negativ und jetzt auch geimpft.

Er wird von Tag zu Tag schwächer und immer weniger. Schmerzen oder Atemnot leidet er offenbar nicht. So besteht Hoffnung, dass er wie unsere anderen Katzen zuvor zuhause sterben kann, mit gerade mal 3 Jahren.

Ich weiß, dass es komisch kommen mag in dieser Situation von Kosten zu reden. Ich würde wer weiß was geben, wenn ich ihn retten könnte. Aber ich kann es nicht, und die Tierarztkosten fallen trotzdem an, auch wenn die Kosten der OP im letzten November noch längst nicht komplett bezahlt sind. Und diese Kosten von mittlerweile insgesamt knapp 4000€ drücken uns die Luft ab.

Deshalb seht mir nach wenn ich die Spendenaktion auf leetchi nochmal veröffentliche. https://www.leetchi.com/c/luft-fuer-tatze

#notjustsad

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Sie war wieder da

5 Jan

und ist es noch.

diese schwarze Dame. Sie war nie wirklich weg, nur sprang sie mich zeitweise nicht so penetrant an wie in den letzten Wochen.

Weihnachten, die schwierige existenzielle Lage, jetzt gerade und vor einer Woche zwei sehr nachdenklich machende Todesfälle, sich ewig hinziehende und zwischendurch sich deutlich verschlechternde gesundheitliche Probleme und anderes mögen eine Rolle gespielt haben, dass ich wieder empfänglicher wurde für ihre Einflüsterungen. Sie will mir immer wieder weismachen, dass ich mich gar nicht erst bemühen sollte, weil ja sowieso alle Anstrengung sinnlos ist. Und ja, sie schafft es mich gehörig auszubremsen. Vielleicht auch haben Bewusstwerdungsprozesse infolge der vor einiger Zeit begonnen Therapie einen Anteil, die Fragen aufwerfen und Zweifel und Unsicherheiten aufkommen lassen. Die längere Pause zwischen den Sitzungen über den Jahreswechsel, in der es sich keine Gelegenheit gab, in diesen Zweifeln wieder aufgefangen zu werden. Nächste Woche geht es weiter, Gottseidank. Über die Medikation sollte vielleicht auch nochmal nachgedacht werden.

Es gibt so viel zu tun, so viele Baustellen, und es ist so unglaublich mühsam.

Ich glaub micht trat ein Pferd

19 Mai

so fühle ich mich grad. Und das kommt mir alles sehr merkwürdig vor. Gestern war noch alles in Ordnung, keinerlei Probleme. Heute hab ich ein wenig im Bad gewerkelt, Abluftventilator eingebaut, eigentlich nichts großes. Hat zwar eine Weile gedauert, weil auch noch eine Dose und ein Schalter gesetzt werden musste, aber eigentlich nicht sooo anstrengend.

Dass ich trotzdem fix und alle war, hat mich gewundert. Nachmittags kamen dann Gliederschmerzen hinzu, und jetzt sind es 38,2°. Keinerlei Erkältungssymptome, auch kein Durchfall, den man so nennen könnte und auch (noch?) keine Kopfschmerzen, relativ schneller Puls, Blutdruck höher als sonst.

Irgendwie sehr merkwürdig, hab ich so noch nie erlebt. Kann mich nicht an Zugluft erinnern, bin auch nicht nass geworden.