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Nochmal Familie Shankar

6 Mai

Zur Familie shankar hatte ich schon mal einen Beitrag mit Musik, sowohl von Ravi Shankar als auch seiner Tochter Anoushka.

Vor kurzem hat in Berlin ein m.E. sehr hörens- und auch sehenswertes Konzert mit Anoushka Shankar und Ensemble zum 100. Geburtstag von Yehudi Menuhin stattgefunden, der Ravi Shankar sehr verbunden war.
Glücklicherweise gibt es davon einen frei verfügbaren Mitschnitt, den ich eben entdeckt habe und nicht vorenthalten will. Auch wenn ich alles andere als ein Kenner der klassischen indischen Musik bin, war ich doch immer von dieser Musik fasziniert und Anoushka hat wie ihr Vater auch keine Berührungsängste zur westlichen Musik.
Die Sitarmusik wirkt auf mich gleichermaßen kontemplativ und anregend, sie hat zwar formal nichts mit Zen zu tun, aber für mich ist es auh eine Art Zen, wenn ich sie aufmerksam höre, aber das trifft ja praktich auf jede Art von Musik zu, wenn sie nur mit voller Aufmerksamkeit wahrgenommen wird.

Hier der Link zum Konzert auf Medici.tv, wo sich übrigens viele freie Konzertmitschnitte finden, was mich sicher noch einige Zeit stöbernderweise beschäftigen wird.

http://www.medici.tv/#!/homage-yehudi-menuhin-anoushka-shankar-ensemble-konzerthaus-berlin

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So ist das

23 Apr

essen, scheißen, schlafen, aufstehen

das ist die welt

und des weiteren

– sterben

Ikkyū Sōjun, verrückte Wolke, 1.2.1394 – 12.12.1481
Der Bukowski des Zen

Gute Nacht.

Zen am Mittwoch

30 Mrz

Heute ist praktischerweise Mittwoch, als ich das Thema Reise aufmerksam gemacht werde. Daher hier eine kleine Weisheit eines gar nicht so asketischen Zen-Meisters und Teetrinkers.

Wenn es am Ende unserer Reise gar keinen Ort zum Ausruhen gibt,
dann müssen wir uns auch nicht sorgen,
den Weg zu verlieren.

Ikkyū Sojun (Meister Verrückte Wolke)

Hancock über Buddhismus und Kreativität

13 Mrz

Herbie Hancock, den ich, wie schon öfter erwähnt, als Musiker außerordentlich schätze, hat am Mahindra Humanities Center, Harvard in 2014 eine beachtenswerte Reihe von 6 Norton-Vorlesungen gehalten (alle zusammen hier). Nachdem ich mehr oder weniger durch Zufall auf die 6 und letzte seiner Vorlesungen gestoßen war (Once Upon a Time) bin ich nach längerer Zeit ebenfalls mehr oder weniger zufällig auf die Reihe zurückgekommen und habe seinen Beitrag über Buddhismus und Kreativität entdeckt. Auch wenn ich ein etwas anderes Konzept von Buddhismus habe und eher dem nackten Zen zugeneigt bin, hat mich der Beitrag sehr fasziniert, weil m.E. einiges an Weisheit aus ihm spricht, die man bei allem angehäuften Wissen bei vielen gebildeten Leuten oft vermisst.

Beim ersten Sehen und Hören wird man vermutlich auch noch nicht alle Aspekte  wahrnehmen, jedenfalls geht es mir so, und ich werde mir wohl die Zeit für ein zweites und drittes Mal nehmen müssen. Aber schon beim ersten Mal fand ich diesen Beitrag sehr faszinierend und erhellend, und mir wurde einiges von dem, was ich vor fast 4 Jahren in einem Konzert erleben durfte, klarer. Der Vortrag dauert fast 2 Stunden und ist eine Herausforderung für Leute, die wie ich zwar leidlich Englisch verstehen aber eben doch von fließender Beherrschung weit entfernt sind. Trotzdem lohnt es sich diese Herausforderung anzunehmen 😉

Ich hoffe, mit dem Vorsatz, mir die restlichen 4 noch nicht gehörten Beiträge der Reihe ebenfalls anzuhören nicht zu lange in Verzug komme.

Das Bänkchen

7 Mrz
Das Bänkchen

Das Bänkchen

Eine Sitz-Gelegenheit. Wird es mir gelingen, sie beim Schopf zun ergreifen?

Es gäb so vieles

5 Mrz

wozu man etwas sagen könnte bzw. sollte. Die Radikalisierung der Rechten, ein Hohlkopf namens Trump, der sich anschickt Kandidat zu werden, Polizeichefs, die auf dem rechten Auge blind sind und ebensolche Ministerpräsidenten, die das zu spät merken, zu einem gemeinsamen schwierigen aber machbaren humanitären Kraftakt unfähige Europäer, kleinkrämerische Behörden, die engagierte Ehrenamtler daran hindern, weiterhin erfolgreich Lebensmitel vor der Mülltonne zu retten und was nicht alles.

Ich sach Euch was mit Woody Guthrie:

Und jetzt werde ich mich endlich wieder aufraffen und mich eine halbe Stunde oder so auf mein Bänkchen hocken und nichts tun als atmen. Wenn man einen unproduktiven Tag hatte und eigentlich keine Zeit, genau dann sollte man das tun- nichts.

Ein Spickzettel

18 Apr

An mancher Stelle hab ich angedeutet, dass ich mich dem Zen nahe fühle. Im Prinzip würde ich mich eigentlich im weitesten Sinne als Christ mit einem Gottesverständnis im Sinne Meister Eckarts verstehen. Buddhist im klassischen Sinne bin ich aber eher nicht. Trotzdem finde ich den buddhistischen „Spickzettel“, den ich vorhin gefunden habe, recht nützlich um sich sich gelegentlich an die eigenen Wahrnehungen, die Fallen, in die man gern stolpert, und sinnvolle Vorgaben für mich selbst zu erinnern.

Das Nicht-Klatschen Nicht-Hören

4 Mrz

“Was ist das Klatschen einer Hand?”

Hakuin Ekaku Zenji

Bisweilen wird das Koan auch zitiert als: „Hörst Du das Klatschen der einen Hand?

Ein Frage, die Generationen von Zen-Schülern an den Rand der Verzweiflung, und einige darüber hinaus gebracht hat. Darüber hinaus – hin zur Erleuchtung. Bevor die verzweifelte Suche nach dem Sinn hinter dem scheinbaren Paradox nicht aufgegeben wird, bevor der Versuch das Rätsel durch rationale Betrachtung lösen zu wollen nicht vollkommen gescheitert ist, kann Erkenntnis nicht stattfinden.

Ich glaube, ich war manchmal nahe dran, an diesem speziellen Koan, aber dann kam irgendwann die Ratio und drängelte sich zwischen mich und das Erkennen  …

Die Zen Weisheit am Mittwoch

11 Feb

ist von keinem Zen Meister sondern wieder mal von Meister Eckhart.

Ein auferhobenes Gemüt sollst du haben, nicht ein niederhangendes, ein brennendes Gemüt, in dem doch eine ungetrübte, schweigende Stille herrscht.

Meister Eckhart (1260 – 1327)

Zen am Mittwoch

31 Dez

Zum ersten Mal in deinem Leben praktizierst du Zazen am heutigen Tag. Begegne jedem Tag deshalb mit dem selben frischen Geist, den du zu Neujahr hast. In Zazen ist jeder Tag ein Neujahrstag. Einen guten Rutsch!

Kodo Sawaki

Ich schließe mich einfach mal an.