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Fast gar nicht

29 Nov

aufgeregt gewesen, vor dem MRT, nur so ein ganz kleines bisschen 😉

War heut beim MRT Schädel. Das hatte die Neurologin angeordnet, weil ich seit einiger Zeit Sehstörungen zuweilen mit nachfolgendem leichte Kopfschmerz hab, die ziemlich genau ins Bild einer Migräne mit Aura passen. Der Meinung war auch sie, und damit wär für mich normalerweise der Fall erledigt gewesen. Nicht weiter tragisch, geht ja immer vorbei, und kommt evtl. vom Runterdosieren des Betablockers, den ich zur Zeit ausschleiche, weil ich ihn für den Blutdruckund Puls nicht mehr benötige. Der wird wohl bisweilen Migränepatienten verodnet um Anfällen vorzubeugen, auch wenn es vom Blutdruck und Puls oder zum Herzschutz nicht norwendig wäre. Ihre Erklärung daher: Er hätte mich wohl bisher vor der Migräne bewahrt und jetzt, wo er ausgeschlichen wird, kommt sie zum Vorschein. Möglich, dass es so ist.

Dann hat sie allerdings eine Überweisung zum MRT Schädel ausgestellt, und darauf stand Auschlussdiagnose, und eigentlich ist ja klar, was man mit einem MRT des Kopfes ausschließen will. Das schreckt mich zwar nicht sehr, aber kurz vor der Untersuchung hab ich mir dann doch so meine Gedanken gemacht.

Gut das MRT ist rum, es gibt keinen Befund der Anlass dazu gäbe, an der Migränediagnose zu zweifeln, und der Radiologe hat mir dann bestätigt, was ich ahnte. Man wollte aufgrund der Krankengeschichte ein Gewächs im Kopf ausschließen, was da nicht hingehört, was man ja nun auch getan hat.

Auch wenn ich ziemlich sicher davon ausgegangen bin, dass da wohl nichts ist, ist es doch immer ein komisches Gefühl, wenn jemand bei einem meint, sowas ausschließen zu müssen. Irgendwie fühlt man sich schon besonders. Ich weiß, dass andere mit gleichen Symptomen aber anderer Vorgeschichte nicht derart untersucht wurden. Es ist sicher gut und richtig, vorsichtig zu sein, es erinnert nur immer wieder daran, das irgendwas anders geworden ist.

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