Wasserstandsmeldung

28 Jul

Ich habe seit langem mal wieder 2,5 Stunden einigermaßen kontinuierlich und effektiv hintereinander sinnvolle Dinge getan, die ich mir ziemlich genau so vorgenommen hatte.

Das ist in letzer Zeit, außer auf auswärtigen ehrenamtlichen „Dienstreisen“ schon länger nur höchst selten vorgekommen.

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Zitat

Depression ist ein Höllenhund. — Sterben üben.

22 Jul

So ist das, jedenfalls so ähnlich, bei jedem wohl etwas anders aber im Grunde doch gleich. Höllenhund, schwarze Dame die so hinterfotzig damenhaft daher kommt, welchen Namen man auch immer der Depression gibt.

Ich habe überlegt, ob das mit den Ausreden so stimmt und dachte, nein, du stehst ja dazu. Aber es stimmt doch. Auch die Tatsache sich grundsätzlich als depressiv geoutet zu haben, bewahrt mich nicht davor, genau diese Ausreden zu suchen und zu finden und mich mies dabei zu fühlen. Es sind tatsächlich Ausreden, aber der wahre Grund, die Depression ist keine Ausrede, auch wenn sie bisweilen von anderen, die das mangels eigener Erfahrung nicht nachvollziehen können, für eine gehalten wird.

Am Ende ist es dann doch das Überwinden der Ausreden, das hilft, wenn, ja wenn ich dann tatsächlich an diesen Punkt gelange. Ohne Hilfe schwierig und oft auch mit unmöglich. Und dass ich dann die Überwindung und das Unternommene genießen und wertschätzen kann, ist damit auch noch lange nicht gesichert.

Das Handy klingelt und du gehst nicht ran. Du schließt die Augen, dein Herz klopft schnell und du spürst die Anspannung. Wann ist es vorbei, wann ist es vorbei, wann ist es endlich still, verdammt nochmal? Als es aufhört zu klingeln, greifst du danach und machst den Flugmodus an. Bitte lasst mich in Ruhe, wenigstens…

via Depression ist ein Höllenhund. — Sterben üben.

Flucht und Integration

6 Jul

Das ist in der Tat mehr als wert geteilt zu werden.

Bruellmausblog

Auf Twitter habe ich etwas gefunden, was ich unbedingt mit euch teilen wollte, weil es mich berührt hat. Liked und teilt es weiter, denn solche Stories sollen dem Hass und der Missgunst entgegenstehen!

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Mitgefühl und emotionale Reife

1 Jul

Ja, Mitgefühl im positiven Sinne, Empathie, die von vielen, auch einigen „Fachleuten“ mit Mitleid gleichgesetzt wird.
Es ist aber nicht das gleiche und schon gar nicht das selbe, jedenfalls nicht für mich, wiewohl zugegeben der Grat zwischen Mitgefühl und Mitleid, mit leiden, schmal sein kann. Es ist nicht immer einfach mitfühlend zu bleiben und sich gegen das mit Leiden zu schützen. Wert ist es das allemal. Ich spüre das immer mal wieder.
Und manchmal ist es anstrengend, wenn die schmale Grenze überschritten wird.

Mystik aktuell

Foto: © wak

Mitgefühl
ist der höchste und bedeutsamste Ausdruck
emotionaler Reife.

Auf seiner Suche
nach Erfüllung und Selbstverwirklichung
erfährt der Mensch
seine höchsten Höhen
und tiefsten Tiefen
durch Mitgefühl.

Arthur T. Jersild (1902–1994)

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Justin Johnson

15 Jun

Da ich ja nun mal noch da bin, gleich noch etwas Lieblingsmusik, die mir wirklich in den letzten zwei, drei jahren sehr ans Herz gewachsen ist, vor allem auch deshalb, weil Justin Johnson unglaublich produktiv ist und mehrere Videos im Monat hochlädt.

Das ist ganz überwiegend Blues sehr wurzelig.

Immer wieder überraschend sind seine Instrumente. Cigar Box Gitarren, Oil Can Gitarren, Bügelbretter, Diddley Bows, Skatebords, Number Plates, Radkappen und jede Menge „normale“ ausgefallene Stücke. Er nennt gut 300 sein eigen, und es werden ständig mehr. Er baut auch selbst welche.

Bekannt geworden ist seine Spaten-Gitarre

Und ich mag seine Art den Blues zu spielen, langsam

oder auch ein bisschen schneller

oder noch ein bisschen schneller

Allein oder mit sich selbst und anderen zusammen

Und wie gesagt, er hat unglaublich viele Gitarren 😉

Am besten einfach mal durch alle ca 300 Videos durchhören 😉

Huhu

15 Jun

Ich bin dann doch geblieben.

Und Ihr so?

7 Mai

DSVGO ist gerade ein großes Thema.

Ich beschäftige mich damit im Rahmen eines anderen Engagements, wo es nicht unerhebliche Anforderungen gibt und die Umsetzung schon recht weit gediehen ist. Das ist aber eine völlig andere Hausnummer als ein kleiner privater Blog.

Klar ist, so kann es wohl nicht bleiben, auch wenn Panik wg. vermeintlich hoher Strafen in dem Umfeld zunächst wohl eher nicht angebracht ist. Im Prinzip sind die meisten Regelungen aus Nutzersicht ja auch durchaus sinnvoll.

Nun bin ich eben nur ein „kleiner dummer“ User eines kostenlosen Angebotes von WordPress und habe nicht die Ressourcen (vor allem finanzieller Art) mir externe Unterstützung sowohl was rechtlichen Rat als auch, was praktische Unterstützung bei der Umsetzung betrifft, zu besorgen.

Es gibt eine Reihe von nützlichen Tipps und Hinweisen, wie man zumindest große Teile der Anforderungen realisieren kann. Alle diese erfordern aber umfangreiche Beschäftigung mit dem Thema, Zusammensuchen geeigneter Tools und deren Implementierung, was ich auf absehbare Zeit nicht leisten kann. Dazu fehlen mir auf Monate und länger einfach die Ressourcen.

Den Blog endgültig zu schließen ist für mich im Moment keine Option, auch wenn ich ihn nur sehr unregelmäßig bediene. Eine Überlegung ist, ihn ab Ende Mai auf privat umzustellen und so für die meisten (im Prinzip erstmal alle außer mir) unsichtbar zu machen. Das wäre zwar für die Follower schade bzw. mit den Umständen einer Registrierung verbunden, aber zumindest blieben die Inhalte an Ort und Stelle vorhanden.

Und Ihr so?

Playing for Change

5 Mai

Eigentlich hatte ich mir mal vorgenommen, alle neuen Veröffentlichungen dieses Projektes zu posten, weil ich es so schön, richtig und wichtig finde, ganz besonders die Songs Around The World.

Ich habe einige versäumt. Hier wenigstens die letzten beiden. Gut wie immer.

Britin im Ausland

14 Feb

nennt sich Kate Dowle selbst. Die Engländerin in Deutschland ist mit ihrer Band hauptsächlich im Rhein-Neckar-Raum unterwegs. Ich kenne ein Bandmitglied persönlich (und verrate nicht wen 😉 ). Live hab ich sie zu meinem größten Bedauern noch nicht gehört und hoffe das bald mal nachholen zu können, da mir das, was man auf Youtube und auf der Seite der Band hören und sehen kann außerordentlich gut gefällt, womit ich sicher nicht allein bin. Die intelligenten eigenen Songs und auch die Covers haben was – Erfrischendes.

Zwei Beispiele hier schon mal.

Herr M macht nicht mehr mit.

12 Feb

So sollte es sein